Der Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser ist in Deutschland durch die DIN-Norm 18195 Bauwerksabdichtung genau geregelt. Diese Norm unterscheidet verschiedene Arten der Abdichtung, die auch Lastfälle genannt werden.
Beim „nichtstauenden Sickerwasser“ wird das Kellergeschoss nur schwach durch Nässe von außen belastet, da Niederschlag in durchlässigen Böden schnell versickert und sich nicht aufstaut. Unter diesen Lastfall fällt auch die normale Bodenfeuchte.
„Aufstauendes Sickerwasser“ tritt beispielsweise bei lehmigen Böden auf. Hier versickert Niederschlag nur langsam, da die Bodenbeschaffenheit weniger durchlässig ist.
Mit „drückendem Wasser“ haben Sie es zu tun, wenn der höchste bekannte Grundwasserstand weniger als 30 cm Abstand zur Oberkante der Bodenplatte hat. Da der Keller hier ständiger Belastung durch das Grundwasser ausgesetzt ist, muss die Abdichtung besonders sorgfältig ausgeführt werden.
Um rechtzeitig zu wissen, worauf Sie sich einstellen müssen, können ( eigentlich müssen!) Sie ein Baugrundgutachten einholen. Sowohl die Bodenbeschaffenheit als auch der Bemessungswasserstand – also der höchste zu erwartende Grundwasserstand – sind darin festgehalten.
Heutzutage stellt aber kaum noch eine Wasserbelastung ein Problem für den Beton-Kellerbau dar. Auf ein Baugrundgutachten lässt sich angemessen reagieren, so dass Sie sich keine Sorgen machen müssen.
Ein moderner Keller aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton), ausgeführt als weiße Wanne, hält sogar drückendem Wasser problemlos stand.
Viele Kellerbauer aus meinem Netzwerk bieten inzwischen die weiße Wanne als Standard an bzw. sie können für die weiße Wanne den gleichen Preis wie für eine schwarze Wanne abgeben. In dem Fall sollten Sie immer die weiße Wanne bauen. Sicher ist sicher. Wer möchte, kann hier von meinem Netzwerk profitieren: https://www.kellerexperte.com/produkt/relaxen-1-angebote-einholen/
Tobias Beuler