Fertigkeller-Bodenplatte wird gegossen

Aktuelles Fertigkellerprojekt – Tipps – Kosten – Fotos

Aktuelles Fertigkellerprojekt – Tipps – Kosten – Fotos

 

Zur Zeit begleite ich ein Bauvorhaben in Norddeutschland. Die Bauherren planen, ein “modernes Fachwerkhaus” zu bauen. Dieser Haustyp ist ganz interessant und wer Interesse hat, kann mal nach diesen Häusern googlen. Allerdings sind Sie für viel nicht bezahlbar. Unter 450.000 euro kommt man mit dieser Bauweise kaum weg.

 

Um diesem Fall die Kosten nicht noch höher steigen zu lassen als nötig, hat der Bauherr beim Thema Fertigkeller genau hingeschaut. Fündig geworden ist er nach einigen Vergleichen am auf www.fertigkeller.net. Aber auch hier war es so, dass man genau hinschauen muss. Der Kellerbauer hat zwar ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis, aber auch hier gab es dann hinterher noch ein paar kleine Mehrkosten zum eigentlichen Angebotspreis.

 

Da der Fertigkeller zur Zeit gestellt wird und die Temperaturen nicht die höchsten sind, musste ein spezielles Abdichtungsverfahren angewendet werden, welches darauf ausgelegt ist, vor allem im Winter zu funktionieren.

 

Fertigkeller-Tipp:

 

Wenn Sie abschätzen können, dass Ihr Fertigkeller vermutlich zwischen Dezember und Februar gebaut wird, planen Sie rechtzeitig einen Puffer mit ein. Somit sparen Sie sich teures nachfinanzieren. Die Mehrkosten für die Fertigkeller-Abdichtung wird man Ihnen, je nach Fertigkelleranbieter, mit circa 1400 Euro bis 2000 Euro berechnen.

Wer hier noch eine Tipp braucht, welcher Fertigkellerbauer in welcher Region das beste Preisleistungsverhältnis hat, kann mir gerne eine e-Mail schicken. So lassen sich schnell ein paar tausend Euro sparen, die dann später bei mir in eine Begleitung zur Kellerabnahme stecken können, falls nötig 🙂

 

Fertigkeller Fotos

Fertigkeller Baugrube Aushub

Viele Bauherren schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie die riesige Baugrube sehen. Aber keine Angst, dass Loch muss vom Tiefbauer wesentlich größer ausgehoben werden, als der Fertigkeller groß ist. Das liegt daran, dass die Kellerbau-Monteure außen an den Kellerwänden einen Arbeitsraum benötigen. Sie sehen das später auf den nächsten Bildern.

 

Bodenplatte wird gegossen

Hier wird gerade die Fertigkeller-Bodenplatte gegossen. Man sieht schon, dass diese etwas kleiner ist als die Baugrube. Um die Bodenplatte gießen zu können, wird aus Holz ein Schalungsgerüst gebaut, dann kommt eine Bewehrung hinein (Stahl – die Menge ist abhängig von Statik, Erdbebenzone, Windlasten, Schneelasten und dem Bodengutachten) und anschließend wird Beton gegossen.

 

Fertigkeller - fast fertig

Und zack – schon stehen die Fertigkellerwände. Ich kann es nur wiederholen, weil es so wichtig ist: Ein Fertigkeller ist einem gemauerten Keller fast immer überlegen. Man spart nicht nur das aufwändige verputzen von innen (durch den optisch schönen Sichtbeton bzw. die glatten Wände können die Nutzräume einfach weiß gestrichen werden) sondern vor allem Zeit. Und jeder, der finanziert, muss irgendwann Bereitstellungszinsen zahlen – eventuell parallel zur Miete. Darum sollten Sie unbedingt schauen, dass Ihr Bauvorhaben zügig vorangeht. Ein Fertigkeller spart hier im Vergleich zum gemauerten Keller locker 3 bis 4 Wochen. Ähnliche Kostenspareffekte sind übrigens auf meiner 2. Infoseite über Fertighäuser beschrieben. Suchen Sie im Netz mal nach “Fertighausexperte”.

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