Kosten Fertigkeller / Keller – Ratgeber

Kosten Fertigkeller / Keller – Ratgeber

(Alle Infos auch im Video – scrollen Sie runter)

 

Auf den ersten Blick mögen die Kosten für einen Keller so hoch erscheinen, dass man sich schnell dagegen entscheidet. Vor allem weil viele Hausverkäufer diese Fehleinschätzung fördern. Dazu mehr im letzten Absatz. Aber was kostet ein Keller unter dem Eigenheim eigentlich wirklich? Spart man ohne Keller tatsächlich viel Geld?

 

Keller und Kosten

 

Die Kosten für einen Keller sind heutzutage geringer, als man vermuten würde – besonders, wenn man sich für einen Fertigkeller entscheidet. In einem typischen Einfamilienhaus verursacht ein Keller etwa 10 % der Kosten und bietet dafür ein zusätzliches, vollwertiges Geschoss. Durchschnittlich kosten Keller ungefähr 300€ pro Quadratmeter. Dazu kommen Mehrkosten bei hohem Grundwasserspiegel oder schwieriger Bodenbeschaffenheit.

Auch ohne Keller braucht das Haus ein Fundament. Diese Bodenplatte kostet je nach Größe etwa 15 000 bis über 30 000 €, ein Keller kostet zwischen 45 000 und 70 000 €. Die Mehrkosten im Vergleich zu einer Bodenplatte bewegen also sich in einer Spanne von circa 200€ bis 425€ pro Quadratmeter. Für diesen Aufpreis gewinnt das durchschnittliche Einfamilienhaus jedoch 40% zusätzlichen Lebensraum!

Moderne Fertigkeller sind in eins bis fünf Tagen errichtet, die Belastung bleibt dementsprechend gering, falls Sie Bereitstellungszinsen zahlen, und die Obergeschosse können ohne Verzögerung errichtet werden.

 

Keller in Hanglage

 

Bauen Sie in Hanglage, eröffnet Ihnen diese Investition ein helles Vollgeschoss, wie diese Bild veranschaulicht:

Rohbaukeller / Fertigkeller in Hanglage

 

Vorteile bei Fertigkeller statt Bodenplatte

 

Darüber hinaus spart ein Keller Heizkosten in den Obergeschossen und ermöglicht auf kleinem Grundstücken ausreichenden Stauraum.

Entschließen Sie sich, Ihren Keller als Einliegerwohnung, Büro- oder Praxisräumlichkeiten zu gestalten, können Sie darüber hinaus mit Mieteinnahmen rechnen, die Ihre Investition schnell wieder ausgleichen. Mit einer Einliegerwohnung profitieren Sie überdies von höheren Fördersummen, da diese häufig – wie bei der KfW-Förderung – nach Wohneinheiten vergeben werden.

 

Fertigkeller – der nächste Vorteil

 

Ein weiterer großer Vorteil ist übrigens, dass man einen Fertigkeller, im Gegensatz zum gemauerten Keller, nicht verputzen muss. Auch das spart sehr viel Zeit und Geld. Wenn man Ihnen also vorrechnet, dass ein gemauerter Keller erst mal günstiger ist, sollte Ihr Gegenüber unbedingt ein paar Tausend Euro hinzurechnen.

Und wer richtig sparen will, kann sich dazu bei mir im Shop die Dienstleistung “Angebote einholen” bestellen, da ich durch mein Netzwerk Fertigkeller ohne Musterhaus- und Verkäuferaufschläge organisieren kann.

Wer sich die Kosten sparen möchte, kann aber auch selbst anfragen. In dem Fall empfehle ich neben den klassischen Fertigkeller-Anbietern wie Partnerbau Fertigkeller und Knecht Fertigkeller vor allem Doppelmayr & Messerschmidt, die auf Ihrer Homepage ein Bestpreisversprechen abgeben: www.fertigkeller.one

Haus mit Keller lohnt sich richtig beim Wiederverkauf

 

Auch beim Wiederverkauf bietet ein Keller finanzielle Vorteile, da Häuser mit Keller gefragter sind, sich dementsprechend schneller verkaufen lassen und bis zu 30 % höhere Preise erzielen. Im Gegensatz zu anderen Investitionen verliert ein Keller im Eigenheim nicht an Wert und liefert zusätzliche Lebensqualität.

Wünscht man sich einen Keller, möchte aber sparen, ist eine Teilunterkellerung verlockend. Mit ihr spart man aber kaum Geld, da der Fixkostenanteil hoch ist und der nicht unterkellerte Teil des Hauses ein Fundament benötigt. Auch Mit- oder Ausbaukeller erscheinen möglicherweise als praktisches Mittel, um Geld zu sparen und stattdessen eigene Leistungen zu erbringen. Auf diese Weise können bis zu 10 % der Kosten eingespart werden, allerdings sind Aus- und Mitbaukeller anfällig für Fehler – wer zum ersten Mal einen Keller baut, kann kein Experte sein.

 

Anderen Bauherren mehr vertrauen als Hausverkäufern

 

Wenn Sie unsicher sind, ist es auf jeden Fall ganz wichtig, sich diesbezüglich unabhängige Meinungen einzuholen. An erster Stelle sehe ich hier vor allem andere Bauherren, die Sie fragen sollten.

Erst an 2. Stelle würde ich auf die Meinung der Hausverkäufer und Architekten vertrauen, die von der Provision des Hausverkaufs leben. Wenn Sie auf einen Keller verzichten, dafür aber das Haus größer bauen müssen, da Sie ja zwingend Kellerersatzräume benötigen, ist klar, was passiert.

Ihr ganzes Bauvorhaben wird teurer, da die Qm-Preise für ein Haus wesentlich höher sind als die Qm-Preise für einen Keller.

Zur einfachen Veranschaulichung noch mal das passende Video aus einem anderen Post:

 

2 Kommentare
  • F.G.
    Verfasst am 13:59h, 10 Februar Antworten

    Sehr guter Artikel, mehr davon, FG

  • Olaf-Karl H.
    Verfasst am 00:58h, 17 Mai Antworten

    Ja interessant. Welche der Fertigkellerfirmen bietet denn das beste Preis- Leistungsverhältnis?

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