Keller oder Bodenplatte Teil 2

Keller oder Bodenplatte Teil 2

 

Hier noch ein kurzer Bericht über ein aktuelles Bodenplatten-Projekt, welches ich im Süden von Deutschland betreut habe.

 

Bodengutachten bei Kellerbau – die beste Investition

 

Dank des Bodengutachtens, was ich wirklich wärmstens empfehlen kann, wurde bei diesem Bauvorhaben sehr harter Fels in etwa ein Meter tiefe des Bodens gefunden.

Die Bauherren hatten ihr Haus schon mit Keller planen lassen und standen bei dem Fertighausanbieter kurz vor Vertragsunterschrift.

Gott sei Dank wurde das Bodengutachten vor dieser wichtigen Unterschrift bei der Fertighausfirma in Auftrag gegeben. Somit konnte noch mal von Keller auf Bodenplatte umgeplant werden, ohne das irgendein Schadensersatz für die Baufirma angefallen wäre. Das wäre für die Bauherren ein teures Missverständnis geworden.

Tipp für Bauherren: Für Ihr Bauvorhaben sollten Sie nicht nur zwingend ein Bodengutachten erstellen lassen, sondern dies auch unbedingt möglichst früh in Auftrag geben. Am besten vor der Hausplanung.

Aufgrund des schwierigen Bodens hätte hier der Fels gesprengt werden müssen, was die Baunebenkosten ins unendliche getrieben hätte. Also kann man in diesem Fall klar die Bodenplatte empfehlen, obwohl ich sonst immer mit Keller bauen würde. Denn bei normalen Bodenverhältnissen sind die Preise und Kosten beim Kellerbau unschlagbar.

 

Kosten & Preise bei Fertigkeller / Keller schlagen Qm-Preise beim Haus

 

Leider schmälert ein Keller / Fertigkeller die Provisionen der Hausverkäufer in den Musterhäusern. Darum wird bei fast jedem Beratungsgespräch erzählt, ein Keller verteuere ein Bauvorhaben. Das stimmt nicht.

Ein Quadratmeter Keller liegt zwischen 300 Euro und 800 Euro pro Quadratmeter. Ein durchschnittliches Haus (wenn es nicht gerade das billigste vom billigsten sein soll) bei 2000 Euro bis 3000 Euro pro Quadratmeter. Luxus-Fertighäuser und Architektenhäuser kommen auch gerne auf 3000 Euro bis 5000 Euro pro Quadratmeter.

Vor allem baut der Bauherr somit ein Haus, was viel zu groß wird. Er braucht ja Kellerersatzräume im Erdgeschoss. Und vergrößert sich die Fläche des Erdgeschosses, wird auch automatisch das Dachgeschoss größer. Merken Sie was?

Zu guter letzt muss man auch noch berücksichtigen, dass auch das herrichten des Grundstücks für die Bodenplatte kaum billiger ist wie für den Keller. Ein Bagger muss sowieso kommen und auch eine Bodenplatte braucht ein Schotterbett.

 

 

Nicht nur das vorbereiten des Grundstücks, sondern auch die Kanalarbeiten kosten Geld. Und die müssen bei Bodenplatten genauso gemacht werden wie bei einem Keller. Clevere Bauherren sollten sich in den Verkaufsgesprächen in den Musterhäusern nicht blenden lassen. Tatsächlich kommt man mit einem Keller günstiger weg. Würden den Hausverkäufern in den Musterhausparks die Keller und Bodenplatten genauso gut verprovisioniert wie die Häuser, würde sich nicht nur die Beratung für Bauherren massiv verbessern, sondern der Hausbau würde für viele Häuslebauer auch günstiger.

 

Auch für Bodenplatten fallen hohe Kosten an. Genau wie beim Keller muss erst mal ein richtiger Untergrund aufgebaut werden. Und auch dieser muss verdichtet werden. Sie sehen, im Tiefbau steckt ein unglaublich hoher Fixkostenanteil. Nehmen Sie einen Keller statt einer Bodenplatte, steigen die variablen Kosten gar nicht mehr so hoch.

 

Noch mal: Bodengutachten muss sein!

 

Nur unvernünftige Bauherren bauen ohne Bodengutachten. Falls möglich, sollten Sie dieses sogar schon vor Grundstückskauf beauftragen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Grundstück zu reservieren. Nicht das andere Bauherren das Bauland kaufen und für Sie Ihr Bodengutachten wertlos wird.

Sollten Sie das Grundstück schon gekauft haben, dann lassen Sie das Bodengutachten auf jeden Fall vor der Hausplanung erstellen. Natürlich geht das auch nach der Planung, aber je nach Ergebnis muss der Architekt dann doch noch mal umplanen und Ihr Hausentwurf wirkt dann wie ein Kompromiss, obwohl er das nicht ist. Man hätte lieber gleich richtig planen sollen.

Ein Bodengutachten kostet je nach Aufwand, Anfahrt und Bundesland zwischen 500 Euro und 3000 Euro. Die Unterschiede sind sehr hoch, ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall. 70% aller Bodengutachten kosten Bauherren zwischen 800 Euro und 1200 Euro.

Macht ein Bodengutachter einen höheren oder niedrigeren Preis, der unter 800 Euro oder über 1200 Euro liegt, sollten erfragen, wie der Preis zustande kommt.

Wer noch einen guten Bodengutachter sucht, kann auch gerne unverbindlich anfragen: info@kellerexperte.com

Die Information ist kostenlos und unverbindlich.

Wer mit seinem Hausbau schon 3 Schritte weiter ist, findet hier im Shop für die Keller- und Bodenplattenabnahmen die passenden Dienstleistungen: http://www.kellerexperte.com/shop_/

 

Das war:

Keller oder Bodenplatte Teil 2

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